21 tote Kinder liegen in dem Bunker unter dem Feuerwehrhaus. Was ist geschehen, wer hat das furchtbare Verbrechen begangen?

Während dem Abriss des Feuerwehrhauses wird, nach der Entschärfung einer Fliegerbombe, der Eingang zu einem Schutzkeller aus den Weltkriegen freigelegt, der der Vorraum zu einem riesigen Bunkersystem ist.

Umfangreiche Untersuchungen zeigen einen autarken unterirdischen Bunker, der jedoch menschenleer ist, soweit man von einundzwanzig jungen Toten absieht, die in einem Raum aufgebahrt sind. Zwanzig Kinder waren verdurstet oder verhungert, sowie ein fast erwachsener Junge, der durch Genickschuss hingerichtet wurde. Günstige Umweltbedingungen haben ihre Körper mumifiziert. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Claudia Plum, Hauptkommissarin der Mordkommission in Aachen bricht gezwungenermaßen ihren Urlaub ab und leistet Amtshilfe. 

Militär, Verfassungsschutz und weitere Bundes- und Landesbehörden sind schon vor Ort und erkunden den Bereich. Die Anlage ist wesentlich größer, als zunächst angenommen. Sie reicht mehrere Stockwerke in die Tiefe. Ein unterirdischer Gang führt zu einer Villa, die abseits des Dorfes steht. Die Bewohner schotten sich seit Jahrzehnten ab. Der Polizeibeamtin wird durch Verfassungsschützer der Zutritt verweigert. 

Seitens der Politik wird eine Sonderkommission gebildet, die aus fünf Teams besteht, deren Zusammensetzung willkürlich gewählt scheint.

Claudia Plum wird zur Leiterin von Team vier, kriminalistische Untersuchung, bestimmt. Die Teams werden von Generalleutnant Löhr des militärischen Abschirmdienstes koordiniert.

Aufgrund vieler unterschiedlicher Interessen kommt die Untersuchung der Gewaltverbrechen nur schleppend voran. Die erste Spur führt zum Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Bis in die achtziger Jahre verschwanden regelmäßig Kinder aus dem Dorf. Die alten Polizeiakten enthalten keine Hinweise oder Spuren.

Die Hauptkommissarin wird hellhörig, als sie von einer Geschichte hört, wonach gegen Ende des Krieges dreißig Kinder in dem Luftschutzkeller verschwunden sein sollen. Die Einwohner hatten, der Erzählung zufolge, nach dem Luftangriff den Eingang freigegraben und festgestellt, dass der Bunker eingebrochen und verschüttet war. Die Verschütteten wurden aufgegeben.

Fast siebzig Jahre nach dem Krieg gibt es, nach Freilegung der Bunkeranlage, von den angeblich verschütteten Kindern keine Spur. 

 

 

 

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